Jens-Nydahl-Grundschule
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Waldspaziergang der JüL-Klasse A mit der Rucksackwaldschule-Mistkäfer
14.10.2015
Inhalt: Jutta Herok, Fotos: R. Klinder

Die meisten JüL-Klassen unserer Schule waren schon mit der Rucksackwaldschule-Mistkäfer im Düppeler Forst.
Wir waren die Letzten und hatten das schrecklichste Wetter, was man sich nur wünschen kann.
Es regnete die ganze Zeit und es war eisigkalt. Trotzdem hatten die Kinder riesigen Spaß.
Sie waren dem Wetter angemessen gekleidet und konnten sich entsprechend im Wald vergnügen.

Um uns nach der langen Fahrt von Kreuzberg hierher noch mal richtig zu stärken, frühstückten wir in der Waldschule. Schon hierbei zeigten die Kinder viel Interesse an den ausgestopften Tieren. Als dann Tabea, eine Mitarbeiterin der Waldschule, noch Fragen dazu beantworten konnte, waren die Kinder nicht mehr zu bremsen. Sie hätten noch eine ganze Weile dort sitzen können, um ihre Fragen loszuwerden. Aber wir wollten ja durch den Wald pirschen.

Dazu mussten wir uns alle wieder in unsere vielen Kleidungsstücke zwängen.
Dann ging es los.

Schon auf der nächsten Lichtung spielten wir ein Spiel, was wir so ähnlich aus dem Sportunterricht kennen,
aber im Wald wieder völlig neu und richtig spannend war.

Dann schlichen wir uns leise durch das Unterholz. Wir durften keinen Stock berühren, damit wir uns nicht durch ein Knacken verraten. Aber leider sahen wir nur die Spuren von Wildschweinen. Sie hatten mit ihren Nasen den Boden nach etwas Essbarem durchpflügt.

Tabea zeigte uns noch Baumpilze, einen Kratzstamm für Wildschweine und sie fand auch eine Wildschweinborste und von Eichhörnchen abgenagte Zapfen.

Dann spielten wir das Eichhörnchenspiel. Wir hatten dazu schon vorher 10 Eicheln gesammelt. Jetzt sollten wir sie einzeln in der Nähe vergraben und uns die Stellen gut merken. Weil es jetzt sehr viel kälter wurde, trafen wir Eichhörnchen uns in unserem kugeligen Kobel und verschliefen die kalten Tage. Dann wurde es wärmer, wir wachten auf und bekamen Hunger. Wir suchten zwei Eicheln und mussten schnell in den Kobel zurück, weil zwei Marder unterwegs waren, die uns fangen wollten. Sie hatten nach der langen Winterzeit auch Hunger. Nicht alle fanden ihre vergrabenen Eicheln. Einige hatten auch mehr Spaß, sich mit den Mardern einen Wettlauf zu liefern.
Die Marder hatten kein Glück an diesem Tag. Wir konnten alle Kinder ohne Blessuren wieder mitnehmen.

Danach hatten wir noch ein bisschen Zeit. Die Kinder durften die von anderen gebauten Häuser weiterbauen.
Die Kälte und der Regen machte ihnen nichts aus.


Nur wir Begleiterinnen froren erbärmlich. Aber die einzige trockene Stelle im Wald war zu klein für uns.

Die Kinder waren begeistert. Noch auf dem Rückweg zur S-Bahn fragte ein Schüler, ob er in der Schule in die Hofpause gehen dürfte.